14. November 2017  Besuch einer Imkerin  Frau Bendix

Frau Bedix, eine Imkerin aus Radevormwald kam zu uns in die Einrichtung und brachte viele Gegenstände mit, wie Waben aus dem Bienenstock und einen Schutzanzug und einiges mehr.

Sie erzählte uns folgendes: Imkerinnen und Imker achten darauf, dass es den Bienen gut geht. Und sie wissen genau, wann sie den Honig ernten können. Dazu nehmen sie die Wabe aus dem Bienenstock und entfernen ganz vorsichtig mit einem Spezialwerkzeug die dünnen Wabendeckel. Dann kommen die Waben in die Honigschleuder. Die dreht sich so schnell, dass der Honig aus den Zellen geschleudert wird. Der herauslaufende Honig fließt durch grobe und feine Siebe, um alle Wachsteilchen zu entfernen. Je nach Sorte rührt der Imker den Honig dann einige Tage oder Wochen lang regelmäßig. Manche Sorten sogar mehrmals am Tag. Das macht den Honig cremig und fein. Danach darf der Honig ins Glas und wir dürfen ihn essen. Der Eingang der Bienenstöcke wird von „Wächterinnen“ bewacht. Den Geruch nehmen sie durch ihre Fühler wahr. Herein dürfen nur Stockgenossinnen und auch drinnen gibt es jede Menge zu entdecken: es gibt dort unzählige kleine Wachszellen. Einige dienen als Futterzellen für die Nahrung, andere als Brutzellen für den Nachwuchs. Im Bienenstock gibt es 3 Arten von Bewohnern: KÖNIGIN, DROHNE und ARBEITERINNEN.

Die Königin ist die Größte im Bienenstaat.

Der Imker kümmert sich das ganze Jahr über um seine Bienen. Natürlich achtet er auch darauf, dass sie nicht krank werden. Wir Kinder waren erstaunt, dass Bienen auch krank werden könnten. Im Spätsommer erhalten sie von dem Imker die Nahrung für den Winter. Bis zum Frühjahr halten die Bienen Winterruhe.

Von Frühjahr bis zum Herbst können wir Kinder die Bienen auf den Wiesen beim Polle und Nektar Sammeln beobachten. Mit etwa 20 Stundenkilometern sind sie ziemlich schnell unterwegs, um die prächtigsten Blüten mit dem meisten Nektar zu finden. Zur Orientierung haben Honigbienen hochempfindliche Sinnesorgane, die auf Düfte, Berührungen, Temperaturen, Feuchtigkeit und Kohlendioxidgehalt der Luft reagieren.

Die besten Blüten erkennen Bienen an den Farben. Ihre Fassettenaugen reagieren dabei auch auf ultraviolettes Licht und können so auch ultraviolette Farbmuster auf Blüten erkennen. Weiße Obstblüten beispielsweise sehen Honigbienen als leuchtendes Blaugrün. Das lockt sie an. Sie können auch am bedeckten Himmel den Sonnenstand erkennen.

Bienen, die Superbestäuber: Bienen sind nicht nur „Honigproduzenten“, sondern auch eine wichtige Tierart für die Bestäubung von über 2.000-3.000 Wild-und Nutzpflanzen. Sie tragen den Pollen von Blüte zu Blüte und bleiben dabei immer einer Blütenart treu, solange sie blüht. Das nennt man „blütenstet“. So helfen sie dabei, die Artenvielfalt in der Natur zu erhalten und die Erträge der Obstbäume zu sichern. Bienen sind sehr wichtig für den Kreislauf der Natur.

Zum Schluss schenkte uns Frau Bendix eine selbstgemachte große Biene (Königin), die wir in den Zweig mit unseren kleinen Bienen( Arbeiterinnen) gehängt haben.

Wir durften auch mal den Schutzanzug anprobieren, das war toll.

 

 

Juli 2017:

Wir machen unsere Kreide selber

Als erstes haben wir einen Joghurtbecher  mit Wasser gefüllt und in einen alten kleinen Eimer geschüttet.

Dann haben wir uns die Farbe ausgesucht. Es standen fünf Farben zur Auswahl: rot, gelb, grün, blau und weiß. Später haben wir festgestellt, dass sich die Farben auch untereinander mischen lassen.

Nun mussten 7 gehäufte Esslöffel von dem Kreidepulver in den Eimer zugefügt werden.

Dabei mussten wir aufpassen, dass nichts ins Gesicht, vor allem nicht in die Augen, gelangt.

Jetzt musste kräftig gerührt werden, bis ein dicker Brei entstand. War er zu dünn, haben wir Pulver nachgefüllt, war er zu dick, kam etwas Wasser hinzu.

Anschließend füllten wir das Ganze in die Formen.

Am liebsten wollten wir sofort anfangen zu malen, aber leider mussten wir bis zum nächsten Tag warten. Die Kreide braucht ca. 10 Stunden zum trocknen und hart werden.

Am nächsten Morgen haben wir direkt nachgeschaut und die fertige Kreide vorsichtig aus den Formen gelöst.

Jetzt gab es kein Halten mehr und es war richtig lustig die Kreidehände, Füße, Quallen, Seepferdchen oder dreieckigen Stangen auszuprobieren.

 

Juni 2017

Papier schöpfen:

So haben wir`s gemacht:

Gemeinsam haben wir alte Zeitungen in kleine Stücke gerissen und über Nacht in Wasser eingeweicht. In die „Papierschnipsel Suppe“ haben wir etwas Waschmittel eingerührt, damit sich die Farbe, mit der die Zeitungen gedruckt wurden besser auswaschen lässt. Am nächsten Tag konnten wir die Pulpe, so nennt man die Masse, die entstanden ist mit dem Mixstab der Bohrmaschine gut zerkleinern. Wir füllten die Pulpe in einen Behälter und vermischten sie mit frischem Wasser. Damit das Papier später etwas farbig wird haben wir blaues Krepppapier in die Flüssigkeit eingetaucht und so die Pulpe gefärbt. Anschließend schöpften wir mit einem Bastelsieb die Papierfasern, die am Sieb hängen blieben aus der Flüssigkeit. Das Sieb musste gut abtropfen und wurde danach auf ein saugfähiges Küchentuch gelegt. Nun wurde das überschüssige Wasser aus dem Sieb gepresst. Das geschöpfte Papier wurde danach vorsichtig vom Sieb gelöst und wir konnten es auf ein Handtuch gleiten lassen. Das noch nasse Papier haben wir zwischen zwei Handtüchern glattgebügelt und zum Trocknen auf die Fensterbank gelegt. Wir suchten mit Begeisterung nach Buchstaben und Wortresten, die hier und da im Papier zu finden waren. Einige verglichen die Buchstaben mit denen in ihrem Namen. Am nächsten Tag freuten wir uns sehr über unser Ergebnis. Wir haben tatsächlich unser eigenes Papier hergestellt und es anschließend zu einem kleinen Heft zusammengebunden. Wir wissen nun aus eigener Erfahrung wie aufwendig und zeitintensiv die Papierherstellung ist.

März 2017

Junior Uni

Auch in diesem Jahr sind die Vorschulkindern wieder nach Wuppertal zur Junior Uni gefahren. Schon allein die Fahrt dorthin war spannend. Erst ging es mit dem Bus bis nach Oberbarmen und dann weiter mit der Schwebebahn.

Passend zu dem Jahresthema  “Baum” in der Kindertageseinrichtung waren sie kleine Studenten im Kurs “Zaubergarten”. Sie haben den Aufbau der Pflanze und ihre drei Grundorgane Wurzel, Spross (nicht Stiel) und Blatt kennengelernt und dabei festgestellt, dass alle Pflanzen Gemeinsamkeiten besitzen, jede aber für sich unterschiedlich ist.

Den Weg des Wassers wurde mit verschiedenen Experimenten von der Wurzel bis ins Blatt verfolgt. Dabei fanden sie heraus, dass Pflanzen das Wasser mit einer Art  “Strohhalm”  transportieren.

Beeindruckend war das Experiment, weiße Blumen bunt zu zaubern.

Die Kinder haben beobachtet, wie sich Kresse Samen mit und ohne Licht entwickelt und Samenkörner untersucht, die sogar ohne Erde austreiben können.

Mit Blumen und Blättern wurden Bilder gemalt und der Frage nachgegangen, warum die Pflanzen grün sind. Unter dem Mikroskop haben sie den grünen Farbstoff Chlorophyll entdeckt.

Nun wissen die Junior-Studenten, was bei der Photosynthese passiert und dass Pflanzen wichtig sind, um die schlechte Ausatmungs-Luft (Kohlendioxid) zu filtern und in Sauerstoff umzuwandeln.

Zum Abschluss haben alle eine Urkunde und ein Studienbuch bekommen, in dem weitere Kurse eintragen werden können. Auch privat kann man sich, z.B. In den Ferien für Kurse anmelden.

August 2016:

Ausflug zum Bachlauf im Ameisenwald

Diese Woche hatten wir richtig tolles Wetter, die Sonne schien und die Temperaturen stiegen über 30°C. Am Donnerstag, den 25.August 2016 packten wir unsere Badesachen und gingen gemeinsam zum Bachlauf.  Wir Kinder freuten uns sehr und genossen das schöne Wetter. Gemeinsam mit Frau Biekowski und Frau Weber sind wir den Bauchlauf ganz weit nach oben gegangen und haben dabei viele tolle Dinge entdeckt. Wir entdeckten Spinnen und beobachteten, wie diese sich auf sehr dünnen Grashalmen vorwärtsbewegten. Brombeersträucher wuchsen am Bachrand und mit Absprache von den Erwachsenen durften wir sie essen. Auch eine große Nacktschnecke schwamm im Wasser. Können denn Schnecken schwimmen? Wir wollten uns diese genau anschauen, aber durch das fließende Wasser war sie einfach zu schnell. Viele umgekippte Bäume forderten uns auf, darauf zu klettern  und der kleine Wasserfall regte uns an, Stöcke und Blätter hinunter sausen zu lassen. Das war richtig schön! Zusammen haben wir  auf den Baumstämmen am Ufer gefrühstückt und Maro hatte uns allen leckere Kekse ausgegeben! Mit Frau Padrok und Frau Rademacher haben wir am Staudamm  weiter gebaut und im Wasser geplantscht. Der Weg zum Kindergarten  war dann etwas anstrengend gewesen, aber auch das haben wir gemeistert.

Am Freitag waren wir 5 und 6 Jährige   noch einmal am Bachlauf.  Dort gab es  zuerst ein gemeinsames Frühstück, bevor wir uns alle den tollen Wasserfall anschauten. Das Spielen machte dort besonders viel Spaß. Es gab auch heute wieder viel zu entdecken und wir wagten uns weiter als gestern und hinter der nächsten Kurve gab es doch tatsächlich wieder ein Wasserfall. Sogar eine Wasserhöhle haben wir entdeckt und wir fragten uns, ob dort Tiere leben? Gesehen haben wir keine. Wir hatten sogar leckeren Kuchen dabei, den hatte uns Frau Padrok  gebacken. Der war lecker!

Wir entdeckten heute sogar einen kleinen Fisch.

Wir Kinder hoffen, dass wir noch weiterhin so schöne warme Sonnentage bekommen, denn am Bachlauf, dass sagten wir alle zusammen, ist es super TOLL:

Schöner kann es in einem Planschbecken nicht sein.

 

 

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