Weihnachten im Kindergarten (Dez. 2017)

In der Adventszeit war alles so geheimnisvoll, so spannend und besinnlich. Es wurde viel gebacken und es roch immer so schön im Kindergarten. Die Plätzchen wurden verziert und danach gegessen. Für unsere Weihnachtsfeier am letzten Kindergartentag haben wir was ganz Besonderes gebacken und gemeinsam vorbereitet- Lebkuchen-Knusper-Häuschen für jede Gruppe.

Wir haben immer wieder „ In der Weihnachtsbäckerei“ und „Weil Jesus bald Geburtstag hat“ gesungen. Das Lied wurde schon ein richtiger Ohrwurm.

Die Weihnachtsfeier in den Gruppen fand am 22.12. statt, das war auch der letzte Kindergartentag in diesem Jahr. Mit allen Kindern trafen wir uns im Turnraum und haben zusammen Advents- und Weihnachtslieder gesungen. Eigentlich wollten wir auch unsere verzierten Plätzchen und Knusperhäuschen naschen, aber sie waren aus dem Nebenraum verschwunden und als die Kinder enttäuscht in ihre Gruppenräume zum Stuhl gingen, gab es eine Überraschung! Unter einem Tisch lagen 3 große Päckchen und auf dem Tisch die Plätzchen und das Knusperhäuschen.

Wer war das denn? Die Kinder waren sich einig-das war das Sternenkind.

Beide Gruppen bekamen einen neuen Spielteppich. Auf der einen Seite mit Straßen in einer Stadt und auf der andren Seite ein Dorf mit Bauernhof.

Die Mäusekinder haben für die Puppenecke neue Küchensachen bekommen und die Käferkinder packten neue Knetgegenstände für den Kreativbereich aus.

Das war echt schön.

Die Knusperhäuschen wurden geplündert und waren sooooo lecker.

 

Wir backen ein Knusperhäuschen                 Dezember 2017

Frau Günther hat heute Lebkuchenteig mit in den Kindergarten gebracht. Daraus haben wir ein Knusperhäuschen gebacken:

Zuerst mussten wir den Teig gut kneten, damit er weich wurde. Mit einer  Schablone konnten wir aus dem Lebkuchenteig ein Haus ausschneiden. Das haben wir auf ein Backblech gelegt und im Ofen gebacken.

Am nächsten Tag verrührten wir Puderzucker  und Zitronensaft, bis ein dickflüssiger Zuckerguss entstand. Damit konnten wir bunte Smarties und Gummibärchen auf das Knusperhäuschen „kleben“.  Natürlich mussten wir zwischendurch auch mal probieren! Nachdem der Zuckerguss getrocknet  war durften wir unser fertiges Knusperhäuschen einpacken und mit nach Hause nehmen. Stolz zeigten wir  Mama und Papa beim Abholen unser Knusperhäuschen. Die haben gestaunt, was wir Kleinen schon alles können.

 

Buntes Knusperhaus

In jedem Jahr zur Weihnachtszeit da backen wir und bauen ein schönes buntes Knusperhaus mit Fenster, Tür und Zaun. Aus Kuchen sind die Wände es riecht nach Marzipan, das Dach ist leckerer Zuckerguss mit Schokolinsen dran.

Doch denkt euch nur:

In diesem Jahr da ist ein Ding passiert! Kaum steht das Häuschen fertig da geschmückt und süß verziert, schon haben alle Fensterläden irgendwem geschmeckt, doch keiner will´s gewesen sein, da haben wir entdeckt:

In unserem Knusperhaus da geht es um, da spukt ein Knuspergeist drin und drum herum, der knabbert alles an wenn keiner guckt. - Ein klarer Fall: Es spukt!

Huhuuhuuu Uuhh Uuhh Uuhh

Am nächsten Tag, da war´n sogar zehn Gummibärchen weg, ein Fensterbrett aus Marzipan, ein Busch aus Mäusespeck. Und haste nicht gesehen - Verschwanden Stücke aus dem Dach, wir kamen mit dem Reparieren kaum noch richtig nach.

In unserem Knusperhaus, da geht es um, da spukt ein Knuspergeist drin und drum herum, der knabbert alles an wenn keiner guckt. – Ein klarer Fall: Es spukt!

Und als der Geist am frechsten war, das ist bestimmt kein Witz, verschwand der ganze Gartenzaun: ein halbes Pfund Lakritz!

„Nun reicht es“, riefen Papa, Mama und ich sowieso, nur Max, mein kleiner Bruder saß mit Bauchweh auf dem Klo!

In unserem Knusperhaus da geht es um, da spukt ein Knuspergeist drin und drum herum, der knabbert alles an wenn keiner guckt. – Ich weiß genau wer spukt!

 

 

14. November 2017  Besuch einer Imkerin  Frau Bendix

Frau Bedix, eine Imkerin aus Radevormwald kam zu uns in die Einrichtung und brachte viele Gegenstände mit, wie Waben aus dem Bienenstock und einen Schutzanzug und einiges mehr.

Sie erzählte uns folgendes: Imkerinnen und Imker achten darauf, dass es den Bienen gut geht. Und sie wissen genau, wann sie den Honig ernten können. Dazu nehmen sie die Wabe aus dem Bienenstock und entfernen ganz vorsichtig mit einem Spezialwerkzeug die dünnen Wabendeckel. Dann kommen die Waben in die Honigschleuder. Die dreht sich so schnell, dass der Honig aus den Zellen geschleudert wird. Der herauslaufende Honig fließt durch grobe und feine Siebe, um alle Wachsteilchen zu entfernen. Je nach Sorte rührt der Imker den Honig dann einige Tage oder Wochen lang regelmäßig. Manche Sorten sogar mehrmals am Tag. Das macht den Honig cremig und fein. Danach darf der Honig ins Glas und wir dürfen ihn essen. Der Eingang der Bienenstöcke wird von „Wächterinnen“ bewacht. Den Geruch nehmen sie durch ihre Fühler wahr. Herein dürfen nur Stockgenossinnen und auch drinnen gibt es jede Menge zu entdecken: es gibt dort unzählige kleine Wachszellen. Einige dienen als Futterzellen für die Nahrung, andere als Brutzellen für den Nachwuchs. Im Bienenstock gibt es 3 Arten von Bewohnern: KÖNIGIN, DROHNE und ARBEITERINNEN.

Die Königin ist die Größte im Bienenstaat.

Der Imker kümmert sich das ganze Jahr über um seine Bienen. Natürlich achtet er auch darauf, dass sie nicht krank werden. Wir Kinder waren erstaunt, dass Bienen auch krank werden könnten. Im Spätsommer erhalten sie von dem Imker die Nahrung für den Winter. Bis zum Frühjahr halten die Bienen Winterruhe.

Von Frühjahr bis zum Herbst können wir Kinder die Bienen auf den Wiesen beim Polle und Nektar Sammeln beobachten. Mit etwa 20 Stundenkilometern sind sie ziemlich schnell unterwegs, um die prächtigsten Blüten mit dem meisten Nektar zu finden. Zur Orientierung haben Honigbienen hochempfindliche Sinnesorgane, die auf Düfte, Berührungen, Temperaturen, Feuchtigkeit und Kohlendioxidgehalt der Luft reagieren.

Die besten Blüten erkennen Bienen an den Farben. Ihre Fassettenaugen reagieren dabei auch auf ultraviolettes Licht und können so auch ultraviolette Farbmuster auf Blüten erkennen. Weiße Obstblüten beispielsweise sehen Honigbienen als leuchtendes Blaugrün. Das lockt sie an. Sie können auch am bedeckten Himmel den Sonnenstand erkennen.

Bienen, die Superbestäuber: Bienen sind nicht nur „Honigproduzenten“, sondern auch eine wichtige Tierart für die Bestäubung von über 2.000-3.000 Wild-und Nutzpflanzen. Sie tragen den Pollen von Blüte zu Blüte und bleiben dabei immer einer Blütenart treu, solange sie blüht. Das nennt man „blütenstet“. So helfen sie dabei, die Artenvielfalt in der Natur zu erhalten und die Erträge der Obstbäume zu sichern. Bienen sind sehr wichtig für den Kreislauf der Natur.

Zum Schluss schenkte uns Frau Bendix eine selbstgemachte große Biene (Königin), die wir in den Zweig mit unseren kleinen Bienen( Arbeiterinnen) gehängt haben.

Wir durften auch mal den Schutzanzug anprobieren, das war toll.

 

 

Juli 2017:

Wir machen unsere Kreide selber

Als erstes haben wir einen Joghurtbecher  mit Wasser gefüllt und in einen alten kleinen Eimer geschüttet.

Dann haben wir uns die Farbe ausgesucht. Es standen fünf Farben zur Auswahl: rot, gelb, grün, blau und weiß. Später haben wir festgestellt, dass sich die Farben auch untereinander mischen lassen.

Nun mussten 7 gehäufte Esslöffel von dem Kreidepulver in den Eimer zugefügt werden.

Dabei mussten wir aufpassen, dass nichts ins Gesicht, vor allem nicht in die Augen, gelangt.

Jetzt musste kräftig gerührt werden, bis ein dicker Brei entstand. War er zu dünn, haben wir Pulver nachgefüllt, war er zu dick, kam etwas Wasser hinzu.

Anschließend füllten wir das Ganze in die Formen.

Am liebsten wollten wir sofort anfangen zu malen, aber leider mussten wir bis zum nächsten Tag warten. Die Kreide braucht ca. 10 Stunden zum trocknen und hart werden.

Am nächsten Morgen haben wir direkt nachgeschaut und die fertige Kreide vorsichtig aus den Formen gelöst.

Jetzt gab es kein Halten mehr und es war richtig lustig die Kreidehände, Füße, Quallen, Seepferdchen oder dreieckigen Stangen auszuprobieren.

 

Juni 2017

Papier schöpfen:

So haben wir`s gemacht:

Gemeinsam haben wir alte Zeitungen in kleine Stücke gerissen und über Nacht in Wasser eingeweicht. In die „Papierschnipsel Suppe“ haben wir etwas Waschmittel eingerührt, damit sich die Farbe, mit der die Zeitungen gedruckt wurden besser auswaschen lässt. Am nächsten Tag konnten wir die Pulpe, so nennt man die Masse, die entstanden ist mit dem Mixstab der Bohrmaschine gut zerkleinern. Wir füllten die Pulpe in einen Behälter und vermischten sie mit frischem Wasser. Damit das Papier später etwas farbig wird haben wir blaues Krepppapier in die Flüssigkeit eingetaucht und so die Pulpe gefärbt. Anschließend schöpften wir mit einem Bastelsieb die Papierfasern, die am Sieb hängen blieben aus der Flüssigkeit. Das Sieb musste gut abtropfen und wurde danach auf ein saugfähiges Küchentuch gelegt. Nun wurde das überschüssige Wasser aus dem Sieb gepresst. Das geschöpfte Papier wurde danach vorsichtig vom Sieb gelöst und wir konnten es auf ein Handtuch gleiten lassen. Das noch nasse Papier haben wir zwischen zwei Handtüchern glattgebügelt und zum Trocknen auf die Fensterbank gelegt. Wir suchten mit Begeisterung nach Buchstaben und Wortresten, die hier und da im Papier zu finden waren. Einige verglichen die Buchstaben mit denen in ihrem Namen. Am nächsten Tag freuten wir uns sehr über unser Ergebnis. Wir haben tatsächlich unser eigenes Papier hergestellt und es anschließend zu einem kleinen Heft zusammengebunden. Wir wissen nun aus eigener Erfahrung wie aufwendig und zeitintensiv die Papierherstellung ist.

 

Aktuelles