Mai 2016

Zum Thema “Inklusion” finden Sie unter Downloads Informationen und wie der Kindergarten damit umgeht.

2015 /2016

Zur Zeit plant der Kindergarten und der Förderverein den Neubau und Umgestaltung des Außengeländes. Alte, teilweise marode Spielgeräte sollen entfernt werden und neue angeschafft.
Dazu haben schon einige Aktionen statt gefunden zum Beispiel der alljährliche Weihnachtsmarkt oder auch ein Kindersachen-Basar. Einen Zeitungsartikel zu diesem Thema finden Sie im Bereich Medien unter Downloads.
Spenden hierzu sind jederzeit herzlich Willkommen.

 

November 2015
Ernte-Dank im Kindergarten: Vom Korn zum Brot - Vom Wachsen und Werden

Um zu erleben, wie aus einem kleinen Samenkorn Brot entsteht, haben wir im September mit den Kindern Brot gebacken.
Zunächst haben wir Getreidekörner verteilt und daraus mit Hilfe einer Kaffeemühle Mehl gemahlen. Jedes Kind durfte die Körner in die Mühle einfüllen, an der Kurbel drehen und mit viel Muskelkraft aus den Körnern Mehl mahlen.  Als wir die Schublade öffneten, die das gemahlene Mehl aufgefangen hat, staunten wir nicht schlecht über die Menge Mehl, die wir gemeinsam gemahlen haben.
Am nächsten Tag probierten wir den gleichen Vorgang mit einer elektrischen Kaffeemühle und stellten fest, dass wir dabei noch mehr Mehl mit weniger Kraftanstrengung mahlen konnten.
Nun wollten wir es ganz genau wissen, haben uns ein leckeres Brotrezept ausgesucht, um unser eigenes Brot zu backen.
Dazu brauchten wir natürlich eine richtige Getreidemühle. Damit konnten wir aus 1,5 kg Getreidekörner feines Mehl mahlen. Linda stelle schnell fest, dass das Mehl, das aus der Getreidemühle rieselte besonders gut riecht. Und Bjarne meinte, dass müsse auch gut riechen, denn wir wollen ja ein leckeres Brot daraus backen. Amy fühlte an der Schüssel und konnte fühlen, wie schön warm das gemahlene Mehl war. Dieses verarbeiteten wir am nächsten Morgen zu Brotteig. Außer dem Mehl brauchten wir noch zwei frische Hefewürfel, Wasser und Salz.
Atakan roch an der Hefe und meinte, dass sie komisch riecht. Die anderen Kinder gaben ihm recht. Ob daraus wohl leckeres Brot werden würde? Wir ließen uns überraschen.
Nun kam die große Knetmaschine zum Einsatz. Die Hefe und das Salz mussten zunächst im Wasser aufgelöst werden und anschließend mit dem selbstgemahlenem Mehl 10 Minuten kräftig geknetet werden. Danach musste sich der Teig 20 Minuten lang ausruhen. In der Zwischenzeit spielten wir und freuten uns, dass die Hefe schon dafür gesorgt hat, den Teig wachsen zu lassen. Nachdem die Knetmaschine den Teig noch zweimal kräftig durchgeknetet hatte und der Teig so richtig schön locker war, konnten Bjarne und Matti sowie Linda und Amy jeweils ein Brot formen, mit Wasser bestreichen und endlich in den Backofen schieben.
Es dauerte nicht lange bis sich ein herrlicher Duft durch den ganzen Kindergarten verbreitete.
Nun mussten wir noch einmal eine Stunde warten, bis wir die fertig gebackenen Brote aus dem Ofen holen konnten.
Wir waren mächtig stolz auf unsere Brote. Sie sahen wirklich aus wie Brote aus der Bäckerei. Das konnten auch die Vorschulkinder bestätigen, die zeitgleich von ihrem Besuch aus der Bäckerei zurück kehrten. Dort haben sie in der Bäckerei Fischer geholfen und dabei gelernt, wie Brötchen, Brote und noch mehr Gebäck herstellt wird.

Alle waren sich einig: Brot backen macht Spaß, besonders dann, wenn man es am darauf folgenden  Tag zum gemeinsamen Frühstück essen kann. Da wurde sogar die gesunde Kruste gegessen.

Ein Brot blieb übrig uns wir konnten es am Sonntag mit in den Ernte-Dank- Gottesdienst nehmen. In einem Anspiel wurden die Kinder selber zu Körnern, Sonne, Regen und Wind und  spielten zu einer Geschichte und musikalischer Begleitung. Beim Erntetanz sagten wir Gott DANKSCHÖN für alles was er für uns wachsen lässt.
Nach dem Gottesdienst machten wir uns auf, um gemeinsam nach Wilhelmstal zu wandern und erlebten, bei sonnigem Herbstwetter einen herrlichen Familienwandertag.

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Frühjahr 2015

Projekt: Frösche
Teil 1

Am Montag, den 23.03.2015 gingen wir Käferkinder in den „Ameisenwald“ um nach zu schauen, ob die Ameisen schon erwacht sind.
Ameisen haben wir leider keine gefunden, die Kinder meinten„ Die schlafen noch“.
Dafür haben wir in der Uelfe ganz viele „Bläschen mit schwarzen Punkten drin“ gefunden, die im Wasser schwammen.
Was war denn das blos? Das muss man sich doch mal näher ansehen.
Es waren hunderte von Froscheiern. Froschlaich haben die Erzieherinnen gesagt.
Da sollen mal Frösche daraus werden? Kaum vorstellbar.
„Dürfen wir die mitnehmen?“ war die Frage der Kinder und schon war unser Projekt geboren.
Am nächsten Tag brachte Frau Scharf ein Aquarium mit und wir erzählten den älteren Mäusekindern, was wir vorhaben.
Maik und Leon fragten ganz begeistert“ Darf ich auch mit? Hurra ich darf mit!“
Wir überlegten, was wir alles brauchen, damit aus dem Laich Frösche werden können.
Mit Eimern, Schraubgläsern und Schippen ausgestattet ging es los.
An der Uelfe angekommen stellte sich dann die Frage, wie bekommen wir die jetzt daraus?
Ida griff beherzt ins Wasser, holte eine Handvoll Froschlaich heraus und meinte „ das fühlt sich an wie Wackelpudding“ woraufhin Vincent fragte „Darf ich das essen?“
Nun trauten sich auch andere und wir schauten uns sehr gespannt in einem Schraubglas diese „Eier“ an. Mama Frosch fand das wohl gar nicht lustig, denn sie schwamm sehr empört zwischen dem Laich hin und her. Wir haben ihr versprochen ihre Kinder groß zu ziehen und als kleine Fröschlein wieder zurück zu bringen. Denn das muss man!
Ok, nun hatten wir Froschlaich, aber nun kam das wichtigste, wir wollen doch einen natürlichen Lebensraum „nachbauen“.
Wir füllten unsere Eimer mit Uelfe-Wasser, Sand, Pflanzen, Steinen und Stöcken.
Puh war der Weg zurück zum Kindergarten auf einmal weit!
Dort angekommen wurde das neue Heim eingerichtet.
Am liebsten wollten wir zuerst die Froscheier einsetzen, aber Frau Scharf und Frau Weber erklärten, dass das Wasser sich erst mal setzen muss, also klar werden muss.
Als es dann endlich! So weit war, entdeckten wir am Boden sogar einen Mini-Einsiedlerkrebs.
Was nun aus unserem „schwarzen Pünktchen“ wird, werden Sie demnächst hier erfahren…….

Teil 2

Kaulquappen

Jetzt sind schon 2 Wochen vergangen, seitdem wir den Froschlaich aus der Uelfe geholt haben.
Jeden Tag haben wir ins Aquarium geschaut und beobachtet wie unsere „schwarzen“ Punkte immer größer wurden und schließlich ihre schützende Hülle ganz aufgegessen haben.
Nun auf einmal, nach Ostern, kam die Überraschung:
Die Kaulquappen sind da!
Das ganze Becken ist voll mit großen dunklen Kaulquappen, die emsig durch das Wasser wimmeln.

Jetzt sind wir gespannt, wie lange es dauert, bis die ersten Hinterbeine zu sehen sind.
Wir werden weiterhin beobachten und davon berichten.

Teil 3

Zurück in den Teich

Endlich ist es so weit! Die Frösche sind da!
Drei Monate ist es nun her, dass wir im nahegelegenen „Ameisenwald“ aus der Uelfe Froschlaich geholt haben.
Jeden Tag haben wir ins Aquarium geschaut und für die Kaulquappen gesorgt, indem wir das Wasser gewechselt, für Schatten gesorgt und sie gefüttert haben.
Voll Spannung konnten wir erst die Entwicklung vom Ei zur Kaulquappe beobachten.
Dann waren Hinterbeine zu sehen und der Rumpf wurde runder.
Als die Vorderbeine da waren, sahen sie fast schon wie Frösche aus. Nur der Schwanz war viel zu lang.
Doch plötzlich waren nach dem Wochenende „fertige“ Frösche im Becken, die dringend zurück in ihr Heimatgewässer mussten.
Da die Fröschlein als erwachsene Frösche selber dort ihren Laich ablegen, wo sie geboren wurden, wäre der Weg vom Kindergarten aus bis dorthin viel zu weit und gefährlich.
So haben wir die Fröschlein in ihre natürliche Umgebung zurück gebracht.
Mama Frosch hat ihre Kinder direkt begrüßt und sich gefreut.
„ Macht es gut, ihr Fröschlein. Vielleicht holen wir uns nächstes Jahr dann den Laich von euch bzw. euren Kindern“

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März 2015

Wuppermäuse räumen auf!

Wie jedes Jahr im Frühjahr waren auch die Kleinsten beim Aufräumen dabei.
Die Kinder aus dem Kindergarten Die Wuppermäuse gehen sehr oft in die umliegenden Wälder von Dahlhausen.
Und da fällt es schon den Kindern auf, wie vermüllt manche Wälder, Bäche und Wiesen sind.
Es ist für uns selbstverständlich, dass wir an der Aufräumaktion jedes Jahr teil nehmen .
Aber nicht nur dann räumen wir den Müll anderer auf; auch wenn wir unsere Waldtage haben, nehmen wir immer Tüten mit, die am Ende mit Müll gefüllt sind.
Schade, dass so viel Müll einfach in unsere schöne Umgebung geworfen wird.
Und was wir dann immer finden, ist schon erstaunlich und erschreckend.
Die Kinder fragen dann, warum schmeißen die Leute das in den Wald.
Katastrophal sind die vielen Scherben die überall rumliegen.
Am Donnerstag, den 19.03. machten wir uns in verschieden Kleingruppen vom Kindergarten auf den Weg. Sternenförmig verteilten wir uns, um viel Fläche vom Müll zu befreien. Die Kinder bekamen vorab jeder Handschuhe, es wurden Müllsäcke geschleppt und die Greifer, mit denen auch Müll aufgehoben werden konnte, den man nicht anfassen sollte oder wo man nicht dran kam.
Wir fanden Flaschen, Papier, Dosen und Scherben. Auch in der Nähe der Bushaltestelle, wo ein Mülleimer steht, lag sehr viel Müll. Sogar ganze Mülltüten gefüllt wurden entdeckt.
In einem kleinen Wiesenstück entdeckten die Kinder sogar einen Rollstuhl, den wir aber leider nicht herausziehen konnten, weil er von Gräsern und Gestrüpp überwuchert war.
Als wir am Fabrikgelände den Müll entsorgten, bekamen alle Kinder und Erzieher vom Autohändler Kakao  als Dankeschön für unsere Mühe.
Die Wuppermäuse hoffen, dass diese Aktion irgendwann nicht mehr stattfinden muss.
Nämlich wenn die Menschen achtsamer mit ihrer Umgebung umgehen, den Müll  von unterwegs mit nach Hause nehmen oder direkt in einen Mülleimer werfen.
Wir geben die Hoffnung nicht auf.

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